Freitag, 11. januar 2008
Der Plattfisch mit gelbbrauner Augenseite und heller, gefleckter Bauchseite kommt an allen Küsten Europas vor. An der deutschen Nordseeküste wird er manchmal auch Elb- oder Weserbutt genannt.
Die Flunder liefert erstaunlich mageres Fleisch: 100g bringen nur etwa 350 Joule. Kleinere Exemplare sind am beliebtesten, es gibt aber auch Flundern die über 50cm lang werden. Der deutsche Fang stammt vor allem aus der Ostsee. Wenn man im Binnenland frische Flundern ergattern will, muß man Glück haben - der Plattfisch eignet sich gut zum Räuchern und wird deshalb in küstenfernen Orten auch geräuchert angeboten..
Die hier vorgeschlagene Variante ist ist nach der Müllerin benannt, weil der Fisch in Mehl gewendet und gebraten wird - ein für alle Plattfische interessantes Verfahren.

1kg FlundernFlunder.jpg
2 Eßlöffel Zitronensaft
Salz, weißer Pfeffer
3 Eßlöffel Mehl
8 Eßlöffel Olivenöl
1 Bund Petersilie
1 Zitrone

Flunder vorbereiten und wenn nötig schuppen, unter fließendem Wasser gründlich abspülen, abtropfen lassen und mit Küchenkrepp trockentupfen.
Die Fische mit Zitronensaft beträufeln, mit Salz und Pfeffer besträuen und in Mehl wenden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Fische darin von beiden Seiten je 10 Minuten bei schwacher Hitze braten. Die Flundern auf einer vorgewärmten Platte anrichten. Mit Petersiliensträuschen und Zitronenachteln garnieren. Zu Flundern Müllerin Art gibt man zerlassene Butter und Petersilienkartoffeln oder Kartoffelsalat. Hierzu schmeckt Bier oder einen kräftiger Weißwein.
Weinempfehlung: später
von Günter Klever veröffentlicht in: Fische
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